Membranbioreaktoren (MBR) in der Grauwassernutzung

Grauwassernutzungsanlage

Grauwassernutzungsanlagen mit Membranbioreaktoren haben den Vorteil, dass sie einen geringen Platzbedarf haben und auch bei Schwankungen der Zulaufeigenschaften die Qualitätsparameter gewährleisten, so dass die hygienischen Vorgaben der europäischen Richtlinie für Badegewässer sicher eingehalten werden.

Die mechanische Aufbereitung erfolgt über sogenannte getauchte Plattenmembrane und sind im Bereich der Ultrafiltration angesiedelt. Diese haben eine Porengröße von 0,00005 mm. Sie halten Schmutzpartikel und Bakterien zurück. Selbst kleinste Viren werden zurückgehalten

Wie Sieht eine solche Anlage aus?

Ja nach Anforderung können die Anlagen im Innenbereich oder im Außenbereich eines Gebäudes eingebracht werden.  In der Regel werden Anlagen bis zu einer Aufbereitungsleistung von 10.000 l/d im Innenbereich aufgestellt. Das spart den Erdbau und die damit verbundenen Kosten.

Die Anlagen bestehen je nach Anlagentyp  aus zwei oder mehr Tanks die nebeneinander aufgestellt werden.

In den ersten Tank fließt das Grauwasser per Sammelleitung im freien Fall. Das benötigt keine Energie.

Im ersten Behälter läuft unter Zugabe von Luft die aerobe biologische Reinigung ab durch Umwandlung von Ammoniak (Nitrit) zu Nitrat und weiter zu Stickstoff.  Nach der biologischen Vorklärung wird das Grauwasser nun in den zweiten Tank (nur bei Anlagen mit 3.000 l oder größerüber eine herkömmliche Tauchdruckpumpe gepumpt.

Das Herzstück der MBR-Grauwassernutzungsanlage ist die Membranfiltertechnik, die je nach Anlagengröße im ersten oder zweiten Behälter im Grauwasser steht. Hier findet die mechanische Aufbereitung statt, unterstützt durch einen Belüfter, welcher von außen eingeblasene Luft in den unteren Teil des mit Grauwasser gefüllten Behälters fördert. Die Filtermembrane stehen, zu einem Block gebündelt, als Kassette mitten drin. Die Luftblasen steigen in Verbindung mit den Feststoffen im Wasser auf und sorgen so für eine  Reinigung der Membrane. Dadurch wird die Standzeit der Membran bis auf 3- 4Jahre erhöht.

Vom ersten in den zweiten und (bei Anlagen ab 3.000 l Aufbereitung pro Tag) nach Passage der Membrane in den Betriebswassertank.

Aus dem letzten Tank, dem Betriebswassertank oder Vorratsbehälter, wird durch eine separate Pumpe bedarfsgerecht Wasser entnommen und mit dem voreingestellten Leitungsdruck durch das Betriebswassernetz bis zu den Verbrauchsstellen gefördert. Sollte einmal nicht genügend Betriebswasser zur Verfügung stehen sorgt die Trinkwassernachspeisung für die entsprechende Betriebssicherheit.

 

(Arten der Membranfiltration)

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Grauwasseranlagen

Author Grauwasser ist ein teil des häuslichen Schmutzwassers ohne Schwarzwasser. Die Europäische Norm 12056-1 definiert Grauwasser als fäkalienfreies, gering verschmutztes Abwasser. Es ist der Abfluss von Bade- und Duschwannen, Handwaschbecken und Waschmaschinen und kann auch hochbelastetes Küchenabwasser enthalten. Für die Grauwasseraufbereitung wird allerdings nur das geringbelastete Abwasser aus Dusch- und Badewanne und Handwaschbecken empfohlen. . Mehr zum Thema Grauwasseranlagen

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